Samstag, 16. Dezember 2017
über mich

1990 habe ich den ersten Falafel-Imbiss am Winterfeldtplatz in Berlin Schöneberg mitgegründet.

1997 kam ich nach Köln und eröffnete auf der Studentenmeile im „Kwartier Latäng“ auf der Zülpicher Strasse mein kleines und feines Imbiss-Restaurant.

Die Lust mit Gewürzen zu spielen und eine experimentierfreudige arabische Küche habe ich aus meiner Heimatstadt Bagdad mitgebracht.

In meinem „Laden“ steckt ein großes Stück meiner Seele, denn ich liebe meine Arbeit.

Frische Zutaten auf dem Markt einzukaufen und meine arabischen Mitarbeiter mit meinem Konzept von Qualität und Freundlichkeit vertraut zu machen, ist meine Freude.

Die besonderen Rezepte mit exotischen Gewürzen sind mein Geheimnis. Ich wiege selbst die einzelnen Bestandteile zu meinen Gewürzmischungen. Vor allem für Falafel und Schawarma gibt es nichts vergleichbar leckeres in der Region.

Mein Fleisch wird nach eigenem Ritual mariniert und direkt frisch in meinem Laden verarbeitet.



Ihr fragt Euch vielleicht, was auf den schönen roten Kacheln an meinen Wänden steht? Ich habe sie mit einem meiner Lieblingsgedichte beschreiben lassen: Antar und Abla. Das Gedicht stammt aus der vorislamischen Zeit und gehört zu den berühmten "Hängenden Gedichten". Die Geschichte von Antar und Abla ist eine arabische Liebesgeschichte. Es gibt Leute die sagen, sie diente als Vorlage für Shakespeares "Romeo und Julia". Sicher ist: der russische Komponist, Nikolai Rimsky-Korsakov komponierte seine "Symphonie No. 2" in Bezug auf die Legende von Antar und Abla.
Eine Übersetzung habe ich hier auf Englisch gefunden: http://www.sacred-texts.com/isl/hanged/hanged2.htm